Volontariate in Peru

RÄTSELHAFTE WÜSTENBILDER
Peru liegt im westlichen Teil Südamerikas und grenzt an Chile, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Das Land kann grob in drei Regionen unterteilt werden: Die Pazifikküste, die Anden und die Täler des Amazonasgebietes. Die reichhaltige Kulturgeschichte Perus reicht weit vor die Zeit der «Conquistadores», der spanischen Eroberer, zurück. Cuzco, die Hauptstadt der Inkas, oder die verlorene Stadt Machu Picchu sind einzigartige Zeugnisse längst vergangener Zeiten. Ein weiteres eindrückliches und zugleich rätselhaftes Naturerlebnis kann man in der Wüste bei Nazca und Palpa erleben. Im Wüstenboden bilden die sogenannten Nazca-Linien riesige Scharrbilder, welche zehn bis mehrere hundert Meter gross sind. Die Bilder zeigen einfach Formen wie Dreiecke oder Trapeze, jedoch auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln oder Walen. Wer die rätselhaften Nazca-Lininen im Wüstenboden hinterlassen hat und weshalb, weiss man bis heute nicht.

MACHU PICCHU
Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka, die in 2’360 Metern Höhe auf einer Bergspitze der Anden über dem Urubamba-Tal liegt. Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zu Folge von Pachacútec Yupanqui, einem Herrscher der Inka um 1450. Er schuf die Grundlagen für die Ausdehnung des mächtigen Inkareiches und führte den Kult um den Sonnengott Inti ein. Eingebettet zwischen dicht bewachsenen Bergen, war die Stadt für die spanischen Eroberer im Jahre 1532 unsichtbar und ist dadurch der Zerstörung entgangen. Die Stadt umfasste mehr als 200 steinerne Bauten, die mit einem System von Treppen verbunden waren. Etwa 3’000 Stufen sind heute noch erhalten. Sinn und Zweck dieser Stadt sind bis heute umstritten. Es existieren über sie keine Überlieferungen bzw. wissenschaftliche Aufzeichnungen, weshalb nur Vermutungen angestellt werden können. So wurde die Stadt, deren ursprünglicher Name unbekannt ist, nach einem der nahe gelegenen Berggipfel benannt, zwischen denen die Ruinenstadt liegt: Machu Picchu. Erst am 24. Juli 1911 wurden die Ruinen durch Zufall während einer Expedition der Universität Yale unter der Leitung von Hiram Bingham entdeckt.

 

VOLONTARIATE IN PERU:

Volontariate in Lima
Volontariate in Cuzco

 

Länderinformationen

Amtlicher Name: Republik Peru
Fläche: 1'285'220 km²
Einwohner: 28,7 Mio.
Hauptstadt: Lima
Bevölkerung: 45% Indianer, 37% Mestizen (indianisch und europäisch), 15% Europäer, 3% andere
Sprache: Spanisch
Religion: 81% römisch-katholisch, 1,4% Siebenten-Tags-Adventisten, 0,7% andere christliche Religionen, 16 % keine Angaben oder keiner Religion angehörend
Staatsform: Konstitutionelle Republik
Geldmittel: Kreditkarten und/oder Reisechecks. Mit Kredit- und EC-Karten (nur mit Maestro-Logo) sind Bargeldbezüge an entsprechenden Bankautomaten möglich. Währung: Nuevo Sol.

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