Kanada
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In Kanada sind die Pfade noch nicht ausgetrampelt. Weite, unberührte Wälder, Gebirge und Küsten laden zu Entdeckungsreisen ein. Die Städte dagegen erweisen sich ganz auf der Höhe der Zeit.

GROSSSTÄDTE IN WILDER NATUR
Als «einige Hektar Schnee» bezeichneten die Franzosen den Verlust ihres damaligen Sorgenkindes Kanada an England. Ja, die Regierung schien beinahe erleichtert, ihre Kolonie losgeworden zu sein. Die Engländer setzten dann in der Folge auch alles daran, den französischen Einfluss auszumerzen. Bis zum heutigen Tag jedoch trugen diese beiden Kulturen stark zum Charakter Kanadas bei und verleihen diesem Land eine ungewöhnliche Faszination. Toronto mit seinen Wolkenkratzern, schmucken Vorstädten und den geometrisch angelegten, übersichtlichen Strassenzügen steht in einem reizvollen Gegensatz zu Vancouver, das, direkt am Meer gelegen und von Bergen umgeben, sowohl Grossstadt als auch Natur widerspiegelt.

ZWISCHEN SEENPLATTE UND EISWÜSTE
Kanada ist das zweitgrösste Land der Erde mit atemberaubenden und vielfältigen Landschaften. Die windigen Küsten der «Maritimes» gehören ebenso zum Bild Kanadas wie die reichen Täler des Niagara, die endlosen Weiten der Präriesteppen und die unwirtlichen Eiswüsten der Arktis. Zudem zählen die riesigen Seen des Landes zu den grössten der Erde. Die unberührte Natur, deren Weiten manchmal auch einschüchternd wirken, übt eine fast magische Anziehungskraft auf die Besucher aus. Kanadas Klima ist jedoch nicht ganz so unwirtlich und garstig wie gemunkelt wird. In gewissen Regionen ist es mit dem unsrigen vergleichbar, wenn auch zum Teil die Temperaturen in den Wintermonaten im Durchschnitt etwas niedriger sind. Obwohl dieses Land viele Einwanderer aufnahm und immer noch aufnimmt, gilt es immer noch als eines der am weltweit dünnstbesiedelten Gebiete – also eines der letzten verbleibenden Naturparadiese, das man unbedingt mit eigenen Augen gesehen haben muss.

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