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praktikum in den usa

Im Land der Extreme gehen grossstädtisches Chaos und beinahe menschenleere Landschaften, Hektik und weite Horizonte, eine einzigartige Verbindung ein. Der «American way of life» ist überwältigend, rätselhaft und schockierend in einem – aber sicherlich nie langweilig.

LAND DER EXTREME
«Gegensätze ziehen sich an» – dieses alte Sprichwort beschreibt die Vereinigten Staaten wohl am besten. Nicht nur landschaftliche, sondern auch kulturelle Gegensätze finden sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gleich zuhauf. Von den lieblichen, grünen Hügeln Vermonts im Nordosten, über die tropische Vegetation Floridas im Süden bis hin zu den öden, trockenen Steppen und Wüsten im Hinterland Kaliforniens. Cowboys, die sich den Schweiss von der Stirn wischen, und die in einer Parfümwolke daherschwebende Hollywood-Diva prägen das Gesellschaftsbild ebenso wie der fleissige chinesische Ladenbesitzer mit seiner zahlreichen Familie und der afroamerikanische Jazz-Musiker, der in New Orleans Strassen seiner Trompete unvergessliche Töne entlockt.

UNENDLICH SCHEINENDE DIMENSIONEN
Amerika spricht uns Europäer wohl auch wegen den unendlich scheinenden Dimensionen, den riesenhaften Städten und der unbesiedelten, teils unberührten Wildnis besonders an. Das Land, seine Natur, seine Städte, scheinen wir aus Film und Fernsehen bereits bestens zu kennen. Doch Amerika ist viel komplexer als es im Allgemeinen dargestellt wird: Die Ähnlichkeit mit unseren Vorstellungen ist fast ebenso frappant wie die Unterschiede. Das Amerika der Postkarten, Filme und Hochglanzmagazinen ist schnell erkannt. Das andere, wahre, unglaublich gegensätzliche, faszinierende Gesicht jedoch muss zuerst mit offenen Augen und offenem Geist entdeckt werden.

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